Künstlerische Philosophie von Michael Wörle

Licht, Wasser und Bewegung als zentrale Inspirationsquellen seiner Malerei

Kunst zwischen Licht, Wasser und Bewegung

Michael Wörle: Künstlerischer Werdegang und Technik

Figurative Malerei mit atmosphärischer Tiefe

Einerseits richte ich meinen Blick auf die natürliche Schönheit inspirierender Landschaften, andererseits faszinieren mich Szenen, in denen der Mensch in seine Umgebung eintaucht – etwa in das leuchtende, türkisfarbene Wasser eines Sees.


Besonders interessiert mich das Zusammenspiel scheinbar unbeweglicher Formen über der Wasseroberfläche und deren Auflösung in den Spiegelungen des oft halbtransparenten Wassers. Dieses Spannungsfeld zeigt sich sowohl in meinen Landschaftsgemälden als auch in Figurenbildern.


Dabei begeistert mich vor allem der Wechsel zwischen Dreidimensionalität und ihrer zweidimensionalen Abstraktion, der sich beim Betrachten und Malen der Wasseroberfläche offenbart und eine natürliche Spannung im Bild erzeugt.


Vor allem im Sommer und Herbst arbeite ich im Freien – an den Seen rund um München sowie in den Alpen – und finde dort immer wieder neue Impulse, insbesondere für meine Badefiguren-Kompositionen.


Mein Verständnis von Landschaftsmalerei beruht auf der Überzeugung, dass Landschaften als ursprünglicher Lebensraum des Menschen unsere Emotionen und Stimmungen maßgeblich beeinflussen. So kann etwa der Anblick einer aufgewühlten, stürmischen Meereslandschaft eine ganz andere Wirkung entfalten als die Ruhe einer windstillen Seelandschaft im Sonnenuntergang.


Jede Landschaft trägt in sich einen bestimmten Geisteszustand und spiegelt – in gewisser Weise – die Seele wider. In diesem Sinne verstehe ich Landschaften auch als „Seelenlandschaften“.

Michael Wörle Kunstausstellungen

Kunstwerke und Ausstellungen im Dialog mit dem Unsichtbaren.

Das Unsichtbare sichtbar machen

„Ich versuche, ein geheimnisvolles Element herauszuarbeiten und einzubeziehen, das stets hinter dem ersten, mehr oder weniger unbewussten Impuls beim Malen verborgen liegt.


Sozusagen die unsichtbare Ursache sichtbar zu machen, ohne sie dem Betrachter auf offensichtliche Weise zu offenbaren.“


Michael Wörle

Kontakt und Vernetzung mit Michael Wörle